Pflegeurlaub wird erleichtert

Pflegeurlaub wird erleichtert

Neue Regeln bringt 2013 auch für Patchworkfamilien: Personen, die im gleichen Haushalt leben und „in einem familiären Verhältnis“ zum Elternteil stehen  dazu gehören beispielsweise Großmutter und Lebensgefährte) müssen den Elternteil in Notfällen in „Obsorgeangelegenheiten des täglichen Lebens“ vertreten. Leichter wird es in Sachen Pflegeurlaub. So steht auch leiblichen Eltern,...

Mehr


Testphase bei Trennungen

Testphase bei Trennungen

Auf Neuerungen muss man sich auch im Fall einer Trennung einstellen: Egal ob es um eheliche oder uneheliche Kinder geht, wird es in Obsorgestreitfällen eine „Phase der vorläufigen elterlichen Verantwortung“ geben. Das heißt, das Gericht entscheidet für sechs Monate über eine vorläufige Lösung. Beide Elternteile haben in dieser Zeit Kontakt zum Kind, die bisherige Obsorgeregelung bleibt...

Mehr


Gemeinsame Obsorge per Gericht

Gemeinsame Obsorge per Gericht

Unverheiratete Paare können ab Februar am Standesamt das gemeinsame Sorgerecht vereinbaren. Beide Elternteile müssen dazu persönlich erscheinen, außerdem gilt eine Einspruchsfrist von acht Wochen. Ledige Väter können außerdem die gemeinsame oder die alleinige Obsorge auch gegen den Willen der Mutter beantragen, die Entscheidung liegt dann beim...

Mehr


Familiengerichtshilfe

Familiengerichtshilfe

Ein erster Schritt in Richtung einer möglichst bundesweit zur Verfügung stehenden “Familiengerichtshilfe” wird unternommen. Dabei wird eine mit Psychologinnen/Psychologen und Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeitern besetzte Stelle der Justiz für das Gericht Ermittlungsschritte vornehmen und helfen, an der Feststellung des Sachverhaltes mitzuwirken. Die Richterinnen/Richter erhalten...

Mehr


Gleichbehandlung unehelicher Kinder

Gleichbehandlung unehelicher Kinder

Die Gleichbehandlung unehelicher Kinder wird durch Beseitigung des Begriffes, durch Beseitigung der Rechtsinstitute der Legitimation durch nachfolgende Ehe und der Ehelicherklärung durch das Staatsoberhaupt sowie durch gleichlautende Regelungen im Namensrecht weiter forciert. Der notwendige Schutz von Kindern nicht verheirateter Eltern auf dem Gebiet der Obsorge wird aber mit der anfänglichen...

Mehr


Namensrecht

Namensrecht

Kinder und auch ganze Familien können einen unter Verwendung der Namen von zwei Personen gebildeten Doppelnamen erhalten. Dabei kann aber nur ein aus höchstens zwei Teilen bestehender Name ausgewählt werden. Dadurch werden unübersichtliche Namensketten vermieden. Der Grundsatz, dass Ehegatten einen gemeinsamen Familiennamen führen sollen, wird weiterhin gelten. Deshalb werden sie dazu...

Mehr


Kontaktrecht

Kontaktrecht

Der Besuch durch Dritte wird – wenn er im Kindesinteresse liegt – verstärkt ermöglicht. Die Erweiterung der Möglichkeiten des Familiengerichts, gerichtliche Besuchsregelungen mit sanften Mitteln, nämlich dem “Besuchsmittler” durchzusetzen, ist vorgesehen. Auch wird eine gerichtliche Durchsetzung gegen den zum Besuch berechtigten Elternteil, der zum Nachteil des Kindes den...

Mehr


Gemeinsame Obsorge

Gemeinsame Obsorge

Bei ehelichen Kindern ist das Fortbestehen der Obsorge beider Elternteile – wie auch bisher – vorgesehen. Beide Eltern eines unehelich geborenen Kindes sind weiterhin mit der Obsorge betraut, wenn dies ihrem übereinstimmenden Willen entspricht. Die Eltern müssen persönlich vor der Standesbeamtin/dem Standesbeamten erklären, dass beide Eltern mit der Obsorge betraut sein sollen. Diese...

Mehr


Obsorge im Falle der Trennung der Eltern

Obsorge im Falle der Trennung der Eltern

Wie nach geltendem Recht wird die Obsorge beider Eltern auch nach Auflösung der Ehe bzw. der häuslichen Gemeinschaft fortbestehen. Weiterhin besteht aber auch die Möglichkeit, dass die Eltern eine anderslautende Vereinbarung treffen. Wenn nach Auflösung der Ehe oder der häuslichen Gemeinschaft der Eltern binnen angemessener Frist keine derartige Vereinbarung zustande kommt oder wenn ein...

Mehr